Südmeerkampagne – 9. Episode: Yuan im Glück

Ort der Handlung: Brabak, Hot Alem und die blutige See Und auch noch Khunchom. Und noch mehr blutige See.
Zeit: 28. Peraine bis 25. Ingerimm

Nach einer Woche des Herumgammelns und Abenteuerpunkteausgebens saßen Tjalf und Nostromo im betrunkenen Papagei (?) in Brabak herum und gedachten wehmütig ihrer verstorbenen Gefährtin Esmiralda, als von einem kleinen, jedoch durchaus adrett gekleideten Moha ein Aushang an die Wand neben ihren Tisch genagelt wurde. Begierig, seine neu erworbenen Tualmidyalesefähigkeiten unter Beweis zu stellen, schaute sich Nostromo den in Garethi und Tulamidya (auf den Heldenbriefschau), nein, nur Garethi beschriebenen Zettel an. Glücklicherweise erklärte sich der Anschläger jedoch bereit, den Text vorzulesen und sich -zustellen. Der geschätzte Händler Yuan Anthos suchte erfahrene Seemänner für eine Reise durch die Südmeere. Welch glücklicher Zufall, dass genau solche Seemänner gerade zugegen waren. Schnell war man sich handelseinig und für den lächerlichen Obolus von 7 Silbertalern pro Mann und Tag heuerten Tjalf und Nostromo auf der „Stichling“ an, dem schnellsten Schiff, dass jemals von Yuan besessen wurde! Ja, 7 Silbertaler pro Tag ist extrem viel und nein, das fiel weder uns noch dem Kapitän auf. Was ist schon der Faktor 10 unter Freunden?

Eine genaue Erforschung der Marktlage, ein Abwägen der Handels- und Produktionsverhältnisse sowie ein Zurateziehen von Almanachen und Weisen erbrachte, dass sich in Brabak gut Seidenlianen kaufen liessen und schon am nächsten Tag machte sich die Stichling mit 2 Quadern ebendieser Lianen auf nach Hot-Alem. Für die Interessierten: 2 Quader entsprechen genau 9 alanfanischen Säcken, also 14 1/2 Brabaci halben Doppelsäcken, was wiederum 23,49 Farthing entspricht. Ein Farthing sind 2 Schank oder 3,67 Otzen im nordaventurischen, die zu jeweils 94 halben Unzen in Gareth gehandelt werden. Ausser, es ist Freitags oder der Mond scheint, dann sind es 11 bornische Klafter (nicht zu verwechseln mit der im hintertobrischen verbreiteten Klafta zu je 6 1/3 Pfund).
Zur Komplettierung der Mannschaft wurde noch Takepupu angeheuert, jedoch als Leichtmatrose für nur 2 Silbertaler pro Tag (was das etwa 3fache des üblichen Preises entspricht, uns aber immer noch nicht klar war).

Nach 5 Tagen ereignisloser Reise erreichte unser Schiff Hot-Alem, einer Stadt, die vor allem für ihre hohen Liegegebühren bekannt ist. Nachdem der Kapitän 10 Dukaten für 2 Tage an den freundlichen Zollbeamten berappt hatte, stellte sich heraus, dass Hot-Alem darüberhinaus auch für seine umfangreichen Seidenlianenplantagen bekannt war.
Hartes Feilschen mit einem ortsansässigen Händler erbrachten immerhin nur knapp weniger als den Einkaufspreis für 1 Quader sowie 1 Quader Zuckerrohr und Südfrüchte für den anderen Quader. Bevor die Stichling jedoch wieder Richtung Brabak aufbrechen konnte, wo Yuan das Zuckerrohr verkaufen wollte, hörten sich die einfachen Matrosen mal in einer Schänke um und erkannten alsbald, dass Zuckerroher nach Brabak bringen dem aventurischen Äquivalent für Eulen nach Athen tragen entsprach. Zuckerrohr sei hingegen ein gefragter Artikel in Khunchom und da Nostromo mittlerweile zwar die Schatzkarte lesen (Der Schatz ist auf der Insel Archipel!), aber noch nicht interpretieren konnte (Kartographie? Kann ich da auf Schleichen ableiten?) wurde beschlossen, nach Khunchom zu fahren, wo sich auch eine große nautische Bibliothek befinden sollte.

Während das Zuckerrohr im Laderaum lustig vor sich hinfaulte und auch die Südfrüchte immer schlapper aussahen, näherte sich die Stichling der blutigen See und wurde alsbald von einer weiß gestrichenen, von Chorälen begleiteten Galeere angehalten. Es war die „Praios will es“, die gerade diese gefährliche See durchkreuzte um gegen dämonisches Gezücht zu kämpfen und praiosgläubigen Seefahrern wie uns eine unbeeinträchtige Durchfahrt zu erlauben. Nach einem kurzen Gespräch mit dem kommandierenden Offizier, bei dem die Mannschaft der Stichling glücklicherweise die unfreundlichen Antworten ihres Kapitäns ausbügeln konnte, durfte unser nun praiosgesegnetes Schiff weiterfahren. Und welch Glück, dass Praios über unser Schiff wachte, denn schon am nächsten Tag segelte es in ein Tangfeld hinein und blieb stecken. Eine treffende Analyse der Matrosen Obvious „Wir sind in einem Tangfeld steckengeblieben!“ und Hindsight „Wenn wir aussen herum gefahren wären, wäre das nicht passiert“ später konnte das Schiff jedoch durch heftiges Geruder aus der Gefahrenzone gebracht und die Reise nach Khunchom fortgesetzt werden.
Weitere ereignislose Tage verstrichen und schlußendlich kamen wir am Ziel an. Im örtlichen Phextempel wurde die Fracht für über 40 Dukaten verkauft, wovon dann allerdings ca. die Hälfte als Bezahlung an Tjalf und Nostromo abgedrückt werden musste… Hier dämmerte allen langsam, dass wir uns bei der Bezahlung um das Zehnfache vertan hatten…

Da diese Handelsreise zumindest für Kapitän Yuan ein übles Verlustgeschäft gewesen war, wurde im Gasthaus „Zum edlen Esel“ nach alternativen Einnahmemöglichkeiten gesucht und in der Tat suchte ein maraskanischer Handelsherr wagemutige Effendis, die eine antike, religiöse Schriftrolle nach Maraskan bringen sollten. Effendis waren wir, wagemutig auch und vor allem goldgierig, denn 50 Dukaten für 6 Tage Arbeit hörten sich doch sehr verlockend an. Der mit einem prächtigen Rauschebart ausgestattete Handelsherr Drachmani stellte uns sogar ein großes Schiff mit Besatzung zur Verfügung, auf dass wir auf dem Rückweg für ihn noch die wichtigen maraskanischen Handelsgüter würden mitbringen können. Vor dem Aufbruch mit der Maharbadi wurde jedoch in der nautischen Bibliothek investigiert, wo der Kartenausschnitt unserer Schatzkarte lokalisiert war. Anscheinend war Archipel nicht der Name der Insel und der gesamte Kartenausschnitt zeigte einen Ausschnitt der südlichen Charyptik. Nach dem maraskanischen Abenteuer würde unsere nächste Reise also eine Expedition zu dieser Insel sein.

Nachdem wir vom glatzköpfigen Kapitän begrüßt worden waren, setzte die Maharbadi die Segel und es ging auf nach Maraskan. Zumindest für einige Stunden, bis Ausguck Yuan von der Sonne so geblendet war, dass er die Untiefe nicht erkannte und wir auf einer Sandbank aufliefen. Dank der kräftigen Arme von Tjalf und Nostromo gelang es, das Schiff mit den Beibooten wieder freizuziehen und die Reise wurde fortgesetzt, diesmal mit einem anderen Ausguck. Zur Belohnung für seine großartige Leistung, soff Tjalf am Abend noch den Bootsmann unter den Tisch und mit einem Kameraschwenk über das Deck des Schiffs endete diese Episode.

Wir begrüßen ganz herzlich die neue Besetzung Yuan, mohischer Kapitän, Schiffsbesitzer mit einer goldenen Zunge und naiver Händler, der bei anderen für goldene Nasen sorgt.

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Südmeerkampagne – 8. Episode: Suchen und Zerstören – Ein schrecklicher Verlust

Ort der Handlung: Brabak, Blutbucht
Zeit: 23. Peraine bis 27. Peraine

Nach dem Reinfall der letzten Episode wurde dieses Mal ein besserer Plan geschmiedet. Einfach hinfahren und mal schauen, ob sich die Piraten nicht Can-Cantanzend in der Blutbucht präsentierten war wohl doch nicht das Wahre.
Dementsprechend wurde erst einmal investigiert. Eine Schwammtaucherin konnte uns schließlich mitteilen, dass ihre Sippe ebenfalls in der Blutbucht ihrem Gewerbe nachging und es dort bereits mit den Blutbuchtpiraten zu Konflikten gekommen war. Für einen kleinen Gefallen würde ihre Familie für uns das Versteck finden. Leichtfertig wurde auf den Vorschlag eingegangen.
Bei dem „kleinen Gefallen“ handelte es sich dann ebenfalls um etwas nicht astrein Legales: Einem weiteren Handelsherr, der ihr und ihrer Sippe in letzter Zeit zugesetzt hatte, sollte unmissverständlich klargemacht werden, dass er seine Finger bitte aus dem Schwammgeschäft herauszuhalten habe.

Vorhang auf für des Desasters ersten Teil:
Esmiralda folgte auf leisen Sohlen dem Handelsherrn zu seinem Kontor, nachdem dieser seinen Stand auf dem Markt abgebaut hatte. Völlig unschuldig strolchte sie dann um das Anwesen herum und inspizierte die Schlösser des Kontors und des direkt daneben gelegenen Wohnhaus, als zwei Schlägervisagen sie zur Rede stellten. Intuitiv erfasste Esmiralda, dass es sich bei diesen Schlagetots wohl um Ganoven handelte, die ebenfalls ein Hühnchen mit dem Handelsherr zu rupfen hatten und versuchte deshalb, sich mit den beiden zu verbrüdern.
Unglücklicherweise handelte es sich bei ihnen jedoch um Wächter des Handelsherrn, so dass alsbald eine Schlägerei auszubrechen drohte, die Esmiralda aber lieber zu einem Säbelkampf eskalieren ließ. Zwar gelang es ihr, einen der Gegner niederzuschlagen, kurz darauf traf sie jedoch der Hieb des zweiten Wächters und sie ging mit negativer Lebensenergie zu Boden.

Besorgt um das Verbleiben ihrer Gefährtin, machten sich Tjalf und Nostromo, die bisher auf dem Markt herumgegammelt hatten, nach einer knappen halben Stunde auf zum Kontor, um nach Esmiralda zu schauen, doch lediglich eine Blutlache war vor dem Haus zu sehen! Aufs Äußerste alarmiert, schikanierte Tjalf eine Nachbarin und bekam nach einigem Schütteln der alten, klapprigen Frau heraus, dass Esmiralda in die Magierakademie der Stadt gebracht worden war.
Da es mit dem Schütteln und Einschüchtern ja schon einmal so gut geklappt hatte, wurde der das Tor öffnende Magier von Tjalf ebenfalls wieder geschüttelt und eingeschüchtert, was bei ihm jedoch weniger gut ankam. Ein „Eigene Ängste plagen dich“ und eine bestandene Aberglaubeprobe Nostromos später, wand sich Tjalf in Agonie auf dem Boden und Nostromo wurde zu einem untoten Magier gebracht, der gerade mit Esmiralda herumexperimentiert hatte. In einer Zurschaustellung von Würfelglück (bzw. der Fähigkeit, nichts unter 15 zu würfeln) wurde auch die Totenangst und eine konsekutive Aberglaubeprobe Nostromos geschafft und hart mit dem Nekromagier verhandelt. Anscheinend hatte er Esmiralda geheilt und wollte nun spassige Experimente mit ihr durchführen. Der bereits von ihm an ihre Brust genähte Arm sollte in einem weiteren Ritual funktionstüchtig gemacht werden (hier wieder eine gelungene Aberglaubeprobe). Esmiralda, zwischenzeitlich erwacht, war von ihrem Zustand wenig erbaut und konnte, für einen läppischen Betrag von 100 Dukaten, den Magier dazu motivieren, ihr den Arm wieder abzunehmen.

Auf dem Rückweg aus den gruseligen Gemäuern sammelten wir noch Tjalf auf und zogen uns in unsere Basis, die Herberge Südkapp, zurück. Nach einigen Tagen der Regeneration besorgten wir uns etwas Lampenöl und schlichen im Dunkel der Nacht zum Kontor. Die Fensterläden waren schnell aufgehebelt und das Kontor durch die Gitterstäbe hindurch angezündet. Ein aussagekräftiges Schreiben „Keine Schwamms mehr!“ wurde unter der Türe des Wohnhaus des Handelsherrn durchgeschoben und wir machten uns davon.

In der Zwischenzeit hatte die Schwammtaucherin das Versteck der Piraten ausfindig gemacht und konnte seine Position in unserer Karte einzeichnen. Leider wollte unser Auftragsgeber nicht erneut eines seiner Handelsschiffe damit beschäftigen, uns in die Blutbucht zu bringen, ein Marsch durch den Dschungel lehnten wir allerdings angesichts des letzten Urwaldausflugs ab. Glücklicherweise ließ er sich dann jedoch ein Ruderboot aus den Rippen leiern. Flugs ein Sonnenschutz aus einer Decke angebracht und schon brachen wir auf in die Blutbucht.

Dank der eingetragenen Position war es ein Leichtes, das in einer versteckten Bucht liegende Piratennest zu finden. In der Nacht ruderten wir leise hinein, gingen an Land und kundschafteten vorsichtig die Bucht aus. Das Fischerboot der Piraten lag dort ebenso am Strand wie ein weiteres Ruderboot. Ein Würfelwurf später war klar, dass das Fischerboot 4 Mann Besatzung benötigen würde, um es zu steuern und wir 3 verfluchten erneut Christophs Auslandsaufenthalt.
Aus einer Höhle in der die Bucht umgebenden Felswand war das Lärmen der Piraten zu hören, man erkannte gar den diesjährigen Top 1 Piratenhit „15 Mann auf des toten Mannes Kiste“. Als es ruhiger wurde, schlichen wir, unterstützt vom Geiste des Panthers, in das Höhlensystem hinein. An der ersten Kreuzung entschieden wir uns dafür, immer rechts zu gehen, was sich noch als eine extrem dämliche Entscheidung herausstellen würde. Mehrere gefühlte Kilometer Herumlaufens später, bei dem wir eine Grotte, eine Schatzkammer mit Kisten, eine Schatzkammer mit wertvollen Tuchballen usw. gefunden sowie einige Abzweigungen hatten links liegen lassen, trampelten wir leichtfüßig wie eine Nashornballerina in die Küche, wo uns 3 (Würfel…) nein, 4 Piraten überrascht anblickten.

Ein wildes Hauen und Stechen setze ein, in dem Nostromo sich gegen 2 Gegner erwehren musste und zwar gelegentlich eine Attacke parierte, aber dafür auch eine ganze Menge Löcher in die Luft schlug.
Tjalf drehte mit seiner Mörderaxt auf und hackte seinem Gegner das linke Bein ab während Esmiralda ebenfalls ihr Gegenüber erledigte. Just in dem Moment, als sich Tjalf einem der Piraten zuwandte, die gerade Nostromo das Leben schwer machten, rannten 4 weitere Piraten in die Küche hinein! Bereits schwer angeschlagen (jeder von uns hatte noch 14 LP), wandte sich Esmiralda im defensiven Kampfstil den 4en entgegen. Immer bedrohlicher wurde ihre Situation, so dass sie schließlich am Kronleuchter schwingend sich von ihren Gegnern lösen musste (ein gelungener Passierschlag verringerte ihre LP auf 3, aufgrund einer hervorragenden Selbstbeherrschungsprobe blieb sie jedoch kampffähig). In diesem Moment hatte sich Tjalf allerdings wieder als Beinabhacker betätigt und einen weiteren Gegner erledigt. Mit der Kraft eines verwundeten Tigers riss er den Teppich unter den Füssen der 4 Piraten weg, die sich gerade von Esmiralda ab und den anderen zuwandten. Zwei von ihnen gingen zu Boden, die anderen beiden näherten sich bedrohlich Tjalf. Hier gelang es Nostromo dann auch endlich, seinen Gegner zu bezwingen, so dass nun 2 Piraten gegen Tjalf und Nostromo kämpften, während sich 2 weitere gerade vom Boden wieder aufrappelten. Death from above! Esmiralda stürzte sich, am Kronleuchter zurückschwingend, auf einen der abgelenkten Gegner und verpasste ihm eine schmerzhafte Wunde. Weitere Schläge wurden ausgetauscht, bis ein harter Treffer ihre LP auf -6 brachte und sie endgültig zu Boden ging. In der Zwischenzeit hatte sich Tjalf, seinen thorwalschen Vorfahren würdig nacheifernd, in einen wahren Schlachtrausch gesteigert und mit 2 glücklichen Attacken 2 weitere Gegner in einem Blutregen vernichtet. Nun standen also zwei Helden gegen die beiden letzten Piraten!
Auf der einen Seite also Tjalf und Nostromo mit jeweils ca. 6 LP, auf der anderen Seite die beiden Piraten, die noch einige LP mehr, aber dafür bereits Wunden hatten. Nach einem nervenzerfetzenden Hiebwechsel waren beide Piraten schließlich aufgrund von Wundschock kampfunfähig und wurden im Eifer des Kampfes von Tjalf und Nostromo niedergemacht. Kurz atmeten wir durch und beruhigten unsere zitternden Hände. Dass die Piraten tot am Boden lagen und nicht wir, war pures Glück gewesen! Zwar hatte Tjalfs mörderische Orknase durchaus zu unseren Gunsten gewirkt, aber mit derart niedrigen LP hätte ein starker Treffer oder auch ein mittlerer Treffer an einer schlechter gerüsteten Stelle für uns jederzeit das Ende bedeuten können.

Dem Tode nahe, aber unbesiegt versuchten wir dann, Esmiralda zu retten. Trotzdem wir noch Takepupu, einen Utulugefangenen in großer Hast aus seinem Kerker befreiten und ihn baten, Esmiralda zu heilen, war nach der dritten nicht bestandenen Probe auch das letzte Fünkchen Hoffnung erloschen. Unsere treue Gefährtin, unsere tapfere Kapitänin machte sich auf ihre letzte Reise über das Nirgendmeer.

Niedergeschlagen und mehr als halbtot begannen wir die Plünderung des Unterschlupfs, Esmiralda hätte es sicher so gewollt! In einer von uns vorher nicht beachteten Abzweigung fanden wir dann das Schlaflager der Piraten, aus dem die anderen 4 Gegner gekommen waren sowie nach weiterem Herumlaufen durch muffige Gänge das Zimmer des Kapitäns Manhus ibn Surkan, den wir gewaltlos überwältigen konnten. Eine Klinge am Hals kann sehr überzeugend wirken! Nachdem wir ihn in Ketten gelegt und uns in einem Verhör versichert hatten, dass in den nächsten Tagen nicht mit Piratenbesuch zu rechnen war, erholten wir uns erst einmal. Am nächsten Tag schafften wir das gefunden Gold, Navigationswerkzeuge, Kartenmaterial, Waffen sowie die Hälfte einer in einem Geheimversteck gefundenen Schatzkarte in unser Ruderboot. Handelte es sich dabei evtl. um den zweiten Teil unserer Schatzkarte? Leider kennen weder Tjalf noch Nostromo auch nur einen einzigen Buchstaben, so dass es wohl noch etwas dauern wird, bis sich dieses Rätsel wird lösen lassen.
Esmiraldas Leichnahm, eingewickelt in das teuerste Tuch, dass wir im Unterschlupf finden konnten, betteten wir vorsichtig in das zweite Ruderboot, welches wir an unseres anbanden. Kurzzeitig hatten wir überlegt, ob wir den Piratenkapitän mitnehmen sollten. Zusammen mit dem Utulu wären wir 4 Mann gewesen, genug also für das Fischerboot! Angesichts unseres immer noch angeschlagenen Zustands und unserem Mißtrauen ihm gegenüber liessen wir ihn dann lieber im Käfig mit genügend Nahrung und Wasser um bis zum nächsten ankommmenden Piratenschiff zu überleben. Mit zwei Ruderbooten, eines davon im Schlepptau, gelangen wir unbehelligt nach Brabak zurück, wo wir sofort ein würdiges Begräbnis für Esmiralda organisierten und dabei sogar heldenhaft der Versuchung widerstanden, ihren Leichnahm für gutes Gold an die Magierakademie zu verkaufen…

Von unserem Erfolg beeindruckt, kaufte uns Leomar Garje auch noch die Waffen sowie den Schmuck ab, den wir geplündert hatten und als gemachte Männer verliessen wir sein Haus.
Tjalf lud Nostromo dann in das herrschaftlichste Restaurant der Stadt ein, dem Brabaker Admiral. Trotz unseres wenig passablen Aussehens konnte Tjalf, bzw. eine Handvoll in die Hand des Türstehers gedrückte Dukaten uns Einlass verschaffen und wir verbrachten den Rest des Abends mit der Vertilgung eines 10-Gängemenüs mit entsprechender Getränkebegleitung. Ein Paravent sowie freigelassene Tisch um unseren herum verhinderte, dass der Rest der Gäste pikiert das Etablissement verliess und wir speisten wie Praios im Horasreich. Mit krachendem Ranzen verabschiedeten wir uns spät in der Nacht, die feinen Geschmäcker immer noch auf der Zunge und schafften unsere zum Platzen volle Bäuche zurück in unseren Luxusschlafsaal im Südkap.

Ergebnis des Ausflugs:
– 1 tote Esmiralda
– ca. 150 Dukaten Beute
– hervorragende Navigationsinstrumente
– 1 Sack voll Karten
– die zweite Hälfte der Schatzkarte?
– unser erstes eigenes Boot! Auch wenn es nur ein Ruderboot ist.

Südmeerkampagne – 7. Episode: Suchen und Zerstören

Ort der Handlung: Brabak, Blutbucht
Zeit: 18. Peraine bis 23. Peraine

Nach Tagen des frivolen Herumtreibens, des Müßiggangs und Entspannens wurde es wieder Zeit, etwas Gold in die leeren Beutel zu bekommen. Ein Aushang versprach eine gute Bezahlung für einen besonderen Aushang und nachdem uns Esmiralda den Inhalt und Treffpunkt vorgelesen hatte, machten wir uns ins Händlerviertel auf. Im Empfangszimmer des Auftragsgebers Leomar Garje ließ sich sein Bediensteter Catka von uns Referenzen und Arbeitszeugnisse zeigen, während wir uns die ausgelegten Erfrischungen in Mund und Beutel stopften.
Dank unserer hervorragenden Leumundszeugen entschloss sich der Handelsherr, uns den Auftrag zu geben, der sich als recht pikant herausstellen sollte: Unsere Gruppe sollte einen in der Blutbucht gelegenen Piratenstützpunkt suchen und jegliche sich dort befindliche Piraten töten, da sich jene in letzter Zeit einmal zu oft an den Handelsschiffen unseres Auftraggebers vergriffen hatten. Es sollte eine unmissverständliche Botschaft übermittelt werden und die lautete: Wenn ihr so weitermacht, wird es euer Blut sein, dass der Bucht ihren Namen gibt.

Schnell war ein Plan überlegt, schnell war er durchgeführt und wir fanden uns in einem Schiff unseres Auftraggebers wieder, dass einem Piratenfischerboot bis zur Bucht folgte. Ungünstigerweise verloren wir sie dort im unübersichtlichen Mangrovenbewuchs. Schnell war der Plan überarbeitet und schnell ruderten wir mit dem Beiboot ins Dickicht. Leider gar nicht so schnell fanden wir den Unterschlupf der Piraten, im Gegenteil, schnell wurden Esmiralda und Tjalf von Blutigem Rotz und Blutigem Schiss gefunden und ebenso schnell fanden wir heraus, dass wir keine Vorräte mitgenommen hatten. Trotzdem ruderten wir im Dickicht herum, kletterten auf Klippen und assen rohen Fisch, in der Hoffnung eine Spur von dem Piratennest zu finden.

Obwohl wir alles gaben, braunen Hosen und blutigem Auswurf trotzten, wurde die Lage immer problematischer und als schließlich eine geschwächte Esmiralda unser Ruderboot auf eine Wurzel manövrierte, war die Frustgrenze Tjalfs erreicht. Nach einem jähzornigen Disput schoss er schliesslich in der Nacht den Feuerpfeil als Signal zum Abholen in den Himmel, so dass wir am nächsten Tag von Leomar Garjes Schiff aufgelesen und zurück nach Brabak gebracht wurden.

Ergebnis des Ausflugs:
Zwei kranke Helden, ein verdorbener Magen wegen des rohen Fischs, ein verlorenes Boot, eine beinahe auf dem Weg zum Handelsschiff ertrunkene Esmiralda und ein quicklebendiger Nostromo, dem der Ausflug im Dschungel zwar nicht gerade gefallen, aber auch nicht geschadet hatte.

Südmeerkampagne – 4. Episode: Unter falscher Flagge

Ort der Handlung: An Bord eines Piratenschiffs
Zeit: 21. Tsa bis 6. Phex

Trotz der Ausbeute des letzten Auftrags, reichten die gemeinsamen Dukatenbeträge knapp nicht für ein Schiff (oder ein Ruderboot), so dass weitere Arbeitgeber gesucht wurden. Ein schnell aussehendes Schiff im Hafen heuerte uns an und eh wir uns versahen, waren wir Matrosen auf einem Piratenschiff, auch wenn Nostromo eine ganze Weile brauchte, bis er das kapiert hatte. Anscheinend war man auf der Suche nach einer überreich mit allerlei Schätzen beladenen Galleasse, die, so wusste man von Informanten, irgendwo zwischenhalten und dann weiterreisen würde. Und eben dort, also irgendwo, würden wir uns anheuern lassen um schließlich das Schiff zu sabotieren und ein gefahrloses Überfallen ermöglichen.
Ohne größere Probleme ging der erste Teil des Plans in Erfüllung und schon bald sahen wir uns bei dem zweiten Teil des Plans mit großen Problemen konfrontiert. Eine rigorose Nachtwache verhinderte sowohl das Kappen der Segel, als auch das Sabotieren der Rotzen, ja, beim dilettantischen Versuch, unauffällig die Sehne einer Rotze anzusägen, wurden sowohl Tjalf als auch Esmiralda erwischt und lediglich ihrem Charme (und ihr Vermögen, das Blaue vom Himmel zu lügen) war es zu verdanken, dass sie nicht in Eisen gelegt wurde.
Plan B wurde aus dem Ärmel gezaubert und dank der bisher nicht einmal in einer Fußnote erwähnten Schiffsärztin, die ebenfalls zur Piratencrew gehörte und etwas Bezirzen des Smutjes konnte ein Brechmittel im Abendessen platziert werden. Während sich der Rest der Crew die Seele aus dem Leib kotzte, sabotierten Esmiralda, Tjalf und Nostromo noch die Waffen und das Ruder des Schiffs und gaben mit einer Fackel das vereinbarte Zeichen.
Als am nächsten Morgen der Ruf „Piraten“ über das Deck schallte, frohlockten die Drei erst, merkten dann jedoch, dass das Schiff aus der falschen Richtung kam und auch sonst kein bisschen wie das erwartete Schiff aussah. Eiskalter Schrecken fuhr in ihre Glieder, als das Piratenschiff längsseits ging und das Handelsschiff geentert wurde. Niemand anderes, als der berüchtigte Kapitän Armleuchter war es, der hier das Schiff übernahm! Ein übler Hund, ein Schänder und Mörder, ganz und gar keine nette Person. Und die geschwächte Mannschaft war nicht einmal in der Lage auch nur den Anschein von Widerstand zu erwecken. So ergab man sich in sein Schicksal und den Piraten (Tjalf, Nostromo) bzw. versteckte sich unter Deck (Esmiralda).
Kapitän Armleuchter zeigte noch kurz, wer hier die dicksten Eier hatte und schlug einen Matrosen mit einem Hieb entzwei. Anschließend zerriß er noch die Kleider der hübschen Schiffbesitzertochter und hier kam dann erstaunliches zutage!
Neben den weiblichen Geschlechtsmerkmalen besass die gute Frau (?) auch ein männliches Geschlechtsmerkmal (und wir reden hier nicht über den Bierbauch!). Ein Raunen ging durch die versammelten Mannschaften und der Piratenkapitän rieb sich vor Lachen seinen fiesen Bauch. „Da schau her, na sowas! Für dich werde ich ein Vermögen auf dem Sklavenmarkt bekommen! Packt sie ein und das nervige Blag dort auch noch!“ (hierbei handelte es sich um den Neffen des Schiffbesitzers). Ein fröhlicher Trupp Piraten schaffte erst „Hi-Ho“-singend die Ladung rüber und durchlöcherte dann den Rumpf unseres Schiffs. Mit einem fröhlichen Hutlüpfen legten die Piraten ab und machten sich auf Richtung Sylla. Dem Untergang geweiht fürchteten die an Bord gebliebenen Helden um ihr Leben. Doch schon bald näherte sich unser Pirat und mit tatkräftiger Unterstützung seiner Crew konnte das Handelsschiff repariert werden. Ein Pirat mit Herz, wie rührend! Wir hatten jedoch den Verdacht, dass er sich die gute Tat mit Wechseln hatte bezahlen lassen, aber vielleicht war das auch nur unsere Paranoia.

Demnächst gehts hier weiter und dann kommt richtiges Geld auf den Tisch!

Südmeerkampagne – 3. Episode: Der irre Kartenmacher – Tod eines Helden

Ort der Handlung: Tief im Dschungel
Zeit: 8. Tsa bis 18. Tsa

Schätze! Sehenswürdigkeiten! Erlebnisse! Alles Schlagwörter, die auf das kotzöde Dorf nicht zutrafen. Ausser gammeligen Steinhäusern, die von allen Bewohnern verlassen worden waren und lediglich noch Schmodder enthielten (Selbst die Tiere hatten sich aus Langeweile entweder die Klippe runtergestürzt oder waren zu Vögeln evolviert und weggeflogen), war das einzig interessante eine Art heidnischer Tempel mit einem großen Altar mit Blutrinne und ein seltsames, kuppelförmiges Gebäude mit unregelmässig in die Decke gehauenen Fenstern, aber ohne sichtbare Eingangstür. Auch der Versuch, sich durch die Holzteile des Gebäudes dank Hammerfaust durchzuprügeln endeten in schmerzenden Knöcheln und nicht in einem Zugang zu dem Haus, das wir, als geschickte Sternenkundler (und Abenteuerkundler) für das von uns gesuchte Astrolabium hielten.
Nachdem wir, vollkommen überraschend, neben dem Blutrinnenaltar auch noch ein rasiermesserscharfes Blutrinnenaltarsteinmesser gefunden hatten, kam uns der Verdacht auf, dass wir mit dem Blutrinnenaltarsteinmesser jemanden oder etwas anritzen und das austretende Blut in den Blutrinnenaltar rinnen lassen müssten, um den Weg zum Astrolabium freizumachen. Da unbedingt jeder der Helden derjenige sein wollte, der sein Blut für das Wohl der Gruppe vergießen durfte und auch die restlichen Träger plus Führer darauf drängten, ihren Lebenssaft herzugeben, wurde mit hesindianischer Einsicht entschieden, einen Vogel zu fangen und dessen Blut zu verwenden, um niemandem aus der Gruppe vor den Kopf zu stoßen.

Ungünstigerweise hatte weder Esmiralda noch Nostromo „Vogelfangen“ auf der Talentliste stehen und mehrere Stunden später stand auf der „gefangene Vögel Liste“ immer noch eine fette Null. Nach weiteren Stunden des Vortrittlassens „Nein, es ist schon in Ordnung, wenn wir dein Blut nehmen. – Aber wo kommen wir denn dahin, das wäre unverschämt von mir!“ wurde schließlich simultan an Nostromos und Esmiraldas Arm das Blutrinnenaltarsteinmesser (BRASM) angesetzt und siehe da, sobald das Blut in der Blutrinne verschwand, schob sich wie von Geisterhand der Altar beiseite und machte eine Treppe frei, die durchs Gestein in das Astrolabium führte. In dem großen Hauptraum, der von durch die unregelmässigen Fenster hereinfallenden Sonnenstrahlen in ein geheimnisvolles Licht getaucht wurde, war in der Tat auf dem Boden eine Art Sternenkarte zu erkennen, jedoch ohne Zusammenhang und Bezugspunkt zum aktuellen Sternenhimmel. Gar nicht dumm kam Esmiralda auf die Idee, dass wohl das Licht der untergehenden oder aufgehenden Sonne die entsprechenden Sternensystem anstrahlen würde, doch nachdem wir dies ausprobiert hatten, ergab sich immer noch kein klares Bild.
Stundenlanges Rätseln vor einem Steinrelief ließ uns unsere Einsicht schärfen und wir erkannten, dass es das Mondlicht sein musste und in der Tat, als das Madamal seine Strahlen gen Dere schickte, konnte eine Sternenkarte abgezeichnet werden, die Sinn ergab. Ein erster Erfolg war also gemacht, allerdings hatten bisher wertvolle Schätze lediglich durch Abwesenheit geglänzt und so durchsuchten Esmiralda und Nostromo noch die weiteren Abzweigungen im unterirdischen Gang. Und siehe da, es fanden sich Schätze! Mit Gold geschmückte Skelette wurden von Esmiralda ihres Schmucks beraubt, während Nostromoe eher ängstlich mitlief und von bösen Geistern raunte, die sich noch rächen würden. Tiefer und tiefer ging es, mehr und mehr Schmuck sammelte sich im Sack, doch als die beiden vor einer stark verzierten Tür standen und hinter sich ein scharrendes Geräusch hörten, stoppten sie den Plünderausflug und machten sich auf den Weg zurück…
in die Arme eines Skelettkriegers der, ob des Schmuckraubs gar arg erzürnt, gegen die beiden vorging. Dank einer hervorragend gelungenen Totenangstprobe stand Nostromo während des Kampfs dekorativ in der Gegend herum, allerdings deutete der klimpernde Beutel Esmiraldas daraufhin, dass es sich bei ihr um die Übeltäterin handelte, so dass der untote Krieger seine Attacken lediglich gegen sie richtete. Mit Geschick und Sachverstand konnte er schließlich besiegt werden, und während ringsumher das Klappern und Rappeln der Knochen zu hören war, rasten die beiden dem Ausgang entgegen.
Hastig rückten Luanga und Nostromo den Altar wieder auf die Treppe und die Gruppe machte sich auf den beschwerlichen Heimweg. Noch bei dem Abstieg vom Dorf hinab, konnte die Gruppe erkennen, dass eine weitere, größere, besser ausgerüstete Gruppe in das Tal gelangt war und schon bald war man auf Rufweite heran. Kackfrech log Esmiralda den Anführer der anderen Gruppe an, hier sei nichts zu finden gewesen und sie solle weitergehen. Mit einem mulmigen Gefühl folgten wir den anderen durch die Schlucht, nicht ohne vorher unsere Wachsstöpsel in die Ohren zu stecken. Schliesslich wollten wir nicht vom Ruf des Mobutu erwischt werden. Wer wusste schon, was es damit auf sich hatte? Blutende Ohren? Sirenengleicher Gesang, der uns ins Unglück führen würde? Besser kein Risiko eingehen und die Stopfen verwenden. Dennoch fühlte sich die Gruppe unwohl, es stand zu befürchten, dass sich die überlegen Expedition von unseren Worten nicht würde täuschen lassen! Würde man uns mit vorgehaltener Waffe durchsuchen, hätten wir ihnen nichts entgegenzusetzen. Was tun? Aber… ha, was stellte die Expedition denn da an? Lief auf einmal schneller davon! (4 Sinnesschärfeproben +5 verkackt) Jetzt winkten einige der Gruppe, was sollte das denn? (4 Sinnesschärfeprobe +3 verkackt) Die gaben richtig Fersengeld, hatten die Angst vor uns? (4 Sinnesschärfenproben +0 verkackt) Wahrscheinlich wollten sie einen Hinterhalt am Ende der Schlucht errichten! (3 Sinnesschärfeproben -3 verkackt, aber eine so gerade gelungen!) Aha, von hinten ist ein lautes Donnern zu hören, als ob große Wassermassen die Schlucht entlangrasten, das könnte eine Erklärung für das sonderliche Verhalten sein. Und in der Tat, ja, dort hinten sieht man den Kamm der 15 Schritt hohen Welle, die sich uns nähert.

Argh! Zwar klammerten sich die Helden in Nischen und Vorsprünge an der Wand, doch als die wässrige Urgewalt über sie hinwegdonnerten, konnte sich Luanga nicht festhalten und wurde mitgerissen, gegen Felsen geschleudert, von Wasser begraben, noch einmal gegen Felsen geschleudert und dann auf den Boden geworfen, wie das Spielzeug eines riesigen, bösartigen Babys. Noch klatschnass und zerschlagen hasteten Esmiralda und Nostromo zu dem geschundenen Körper, nur um den Tod ihres tapferen, großzügigen und abergläubischen Gefährten festzustellen (-ein Sack voll LeP). Auch die Träger hatte es zerschmettert, ebenso den Großteil der anderen Expedition. Lediglich ein hünenhafter Thorwaler arbeitete sich aus einem Dreckhaufen hervor und stellte sich als Tjalf vor. Angesichts knapper Vorräte und der Gefährlichkeit des Wegs, einigte man sich darauf, gemeinsam nach Brabak zurückzukehren und von Strapazen gezeichnet gelangten die Helden letztendlich beim irren Kartenmacher an, überreichten die gefundene Sternenkarte und sackten die Belohnung ein.

Bilanz:
– ein toter Utulu
– ein gefundener Thorwaler, den wir behalten haben. Der einäugige Tjalf, dessen Goldgier Zwerge erschämen lässt und dessen Jähzorn glücklicherweise von einer formidablen Kampfkraft begleitet wird.
– einige Dukaten sowie noch mehr Dukaten durch das Verscherbeln der Grabbeilagen.